Starkes Zeichen für Hanno Krause

Auf seiner am Freitag, den 03. März durchgeführten Mitgliederversammlung wurde Hanno Krause einstimmig als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. Während der Versammlung wurden auch 22! Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Leider konnten nicht alle an der Versammlung teilnehmen und so erhielten nur Hauke von Essen (10 Jahre), Regine Mügge (10 Jahre), Karl-Heinz Krause (10 Jahre), Hans-Jürgen Scheiwe (30 Jahre), Hans-Joachim Wolfram (40 Jahre), Jürgen Ballnat (35 Jahre) eine Urkunde vom Ortsvorsitzenden Thomas Kurz überreicht.

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Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Nominierung

Am kommenden Freitag, den 3. März um 19.30 Uhr findet im Bürgerhaus eine Mitgliederversammlung statt. Wir werden an diesem Abend eine Vielzahl an Mitgliedern ehren und im zweiten Teil der Veranstaltung unseren Kandidaten (Wahlvorschlag des Vorstandes: Hanno Krause) für die nächste Bürgermeisterwahl wählen.

Es hat dazu eine Änderung des Gesetzes über Wahlen in den Gemeinden und Kreisen in Schleswig-Holstein gegeben. Seit Ende 2015 gelten für die Einreichung von Wahlvorschlägen für Bürgermeister die gleichen Vorgaben wie für die Gemeindewahlen. Somit kann/muss jetzt die Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung eine/n Kandidaten/in nominieren.

 

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So geht‘s: Zutrauen – Zupacken – Zusammenhalten

Bad Segeberg – Das Bürgerhaus Kaltenkirchen war mit knapp 100 Personen gut gefüllt, als der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus über die Finanz- und Wirtschaftspolitik des 21. Jahrhunderts referierte.

Die Veranstaltung der CDU/CSU Bundestagsfraktion, die im Rahmen der Reihe „Treffpunkt Fraktion“ im Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann stattfand, war ein echtes Highlight. Nach der Anmoderation durch Gero Storjohann, der die Gäste am Eingang auch persönlich begrüßte und einem kleinen Begrüßungsimbiss waren deutliche Worte zur aktuellen und künftigen Entwicklung zu hören.

Ralph Brinkhaus MdB ging auf die bedeutende Rolle Deutschlands in der Welt ein – In 177 Staaten können Deutsche ohne Visum einreisen. Als Streitschlichter ist Deutschland bei vielen Konflikten gefragt und trotzdem haben die Deutschen das Gefühl, es gehe ihnen schlecht.

Der Bundestagsabgeordnete machte deutlich, wie wenig Populisten zu aktuellen Problemlösungen beitrügen. Wer immer für alles eine Lösung habe und Zustände herbeiführen wolle, wie sie früher einmal waren, handele nicht zukunftsorientiert und übersehe die aktuelle Vernetzung der wirtschaftlichen Welt, die nicht umkehrbar sei.

Erster und wichtiger Erfolgsfaktor sei, dass Menschen und Wirtschaft sich etwas zutrauen. Nachhaltige Arbeitsplätze würden nicht durch Diskussionen oder vom Staat geschaffen, sondern von kreativen Menschen die auf ihre Idee vertrauten und sie umsetzen.

Zweiter Aspekt – das Zupacken. Das deutsche Bildungssystem und die deutschen Fertigungstechnologien seien beispielhaft, so Brinkhaus. Das Innovationsmodell Deutschland werde in verschiedensten Bereichen deutlich. Als Beispiel seien unter anderem die Abfallverwertungstechnologie und die Forschungslandschaft zu nennen. Nachholbedarf sieht Brinkhaus im Bereich der Digitalisierung. Hier müsse mehr gebündelt werden, entscheidend sei auch die Vorbildfunktion des Staates. Der Politiker betonte insbesondere die Rolle der mittelständischen und familiengeführten Unternehmen im innovativen Bereich.

An dritter Stelle ginge es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit einer guten Sozialpolitik ließe sich die Spaltung der Gesellschaft vermeiden. Beim Thema Zusammenhalt dürfe Deutschland aber nicht isoliert gesehen werden, Deutschland müsse mit seiner Lage im Zentrum Europas eine besondere Verantwortung übernehmen, die auch die Probleme der europäischen Nachbarn berücksichtige.

Im Anschluss an den Vortrag führte der Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte Gero Storjohann durch eine lebhafte Diskussion, in der deutlich wurde, wie wichtig für die Landkreise in Deutschland eine standortgerechte und die ländlichen Räume berücksichtigende Verkehrspolitik sei. Als Beispiel nannte er die aktuellen Inhalte des Bundesverkehrswegeplanes, wie die zur Verfügung stehenden 25 Millionen Euro im Bundeshaushalt für das Vorhaben von Radschnellwegen.

Gero Storjohann hob hierbei besonders die positiven Entscheidungen und innovativen Entwicklungen der Stadt Kaltenkirchen der vergangenen Jahre hervor, die andere Kommunen im Umfeld respektvoll schauen ließen.

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Keine Vorranggebiete für Windenergie um Kaltenkirchen

War in der bisherigen Planung noch vorgesehen, dass es ein Vorranggebiet für die Aufstellung von Windkrafträdern in Richtung der Gemeinde Alveslohe gab, so werden im aktuellen Beteiligungsverfahren keine Flächen mehr um Kaltenkirchen ausgewiesen.

Somit hat die Planungsbehörde unsere Einwände aufgenommen und die Flächen gestrichen. Im gesamten Kreis Segeberg werden 22 Standorte für ca. 128 Windkrafträder ausgewiesen. Geplant ist, dass der Kreistag Ende Juni darüber einen Beschluss fassen wird.

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Mehr Zeit für Bildung. Zeit für G9.

Die schulischen Rahmenbedingungen sind heute nicht mehr die gleichen wie noch vor zehn Jahren. Durch Abschaffung der Wehrpflicht und Beschleunigung der Studienzeit durch die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge steigen unsere Kinder heute deutlich jünger in das Berufsleben ein. Dabei müssen wir feststellen, dass die Umsetzung des Abiturs nach 12 Jahren nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Vielfach fühlen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern mit dem achtjährigen Bildungsgang überfordert. Viele Abiturienten sind den hohen Lernanforderungen an den Hochschulen nicht gewachsen und müssen vor dem Studium erst Vorkurse an den Universitäten und Fachhochschulen besuchen. Über 70 Prozent der Schleswig-Holsteiner wünschen sich daher die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren.

Mit einer einheitlichen Rückkehr zu G9 werden wir

  • den Schülerinnen und Schülern wieder mehr Zeit für ihre schulische
    Ausbildung geben,
  • intensiveres Lernen und ein kritisches Auseinandersetzen mit dem
    Gelernten ermöglichen,
  • den Lehrkräften mehr Zeit für eine sorgfältige Vermittlung des
    Schulstoffs geben,
  • die Durchlässigkeit zwischen den Schularten wieder erleichtern,
  • Kernkompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern stärken,
  • unseren Kindern mehr Zeit für ihre persönliche Entwicklung geben und

wieder mehr ehrenamtliches, sportliches und musikalisches Engagement ermöglichen.
Wir werden politische Verantwortung für die beste Bildung unserer Kinder übernehmen.
Dazu ist eine flächendeckende Einführung des Abiturs nach 13 Jahren notwendig. Neue ideologische Strukturdebatten wird es mit uns nicht geben. Wir werden die schädliche Konkurrenzsituation zwischen den unterschiedlichen Bildungswegen im Land abschaffen und das tun, was für unsere Kinder das Beste ist.

Wir geben ihnen mehr Zeit für Bildung.

Daniel Günther, Spitzenkandidat zur Landtagswahl

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