FDP, SPD und ProKaki sperren die Holstenstraße

Die CDU Fraktion hat sich in der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses gegen die Sperrung der Holstenstraße zwischen dem Griechen und dem Rathaus ausgesprochen. In einer ausführlichen Stellungnahme haben sich der Kaltenkirchener Ring, der Business Club und die Marktbeschicker gegen eine Sperrung der Holstenstraße ausgesprochen. Wir konnten dieser Argumentation folgen. Die anderen Parteien wollen in der Zeit von 8 – 14 Uhr jeden Samstag bis zum Jahresende die Holstenstraße sperren, um so wie sie es sagen die Innenstadt zu beleben.

Die CDU-Fraktion kann den Argumenten von FDP, SPD und ProKaki nicht folgen. Würde es zu der Zeit attraktive Veranstaltungen geben oder wir hätten so viele Marktstände, dass der Platz gebraucht wird, dann könnte man über eine sinnvolle Sperrung nachdenken. So wie man jetzt entschieden hat ist es im wahrsten Sinne des Wortes eine Sackgasse.

Man darf gespannt sein, wie sich die Umsätze der betroffenen Geschäfte entwickeln werden. Schon jetzt ist es so, dass bei einer Sperrung Umsatzrückgänge verzeichnet werden. Sollte es durch diese Maßnahme zu weiteren Schließungen in der Innenstadt kommen, dann ist das „Experiment“ misslungen und die Kaltenkirchener Innenstadt wird auf Jahre hinaus Schaden nehmen.

Die letzte Hoffnung ist die Straßenverkehrsaufsicht. Ohne deren Zustimmung ist eine willkürliche Sperrung nicht möglich.

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