Neujahrsrede 2016 Bürgermeister Hanno Krause

Rede

des Bürgermeisters Hanno Krause zum Neujahrsauftakt 2016 Kaltenkirchen

(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Kaltenkirchenerinnen und Kaltenkirchener,
sehr geehrte Gäste aus den Umlandgemeinden
und den Partnerkommunen.

Herzlich willkommen zum heutigen Neujahrsauftakt
und herzlich willkommen im neuen Jahr.
Ich hoffe, Sie hatten ruhige und besinnliche Festtage und einen schwungvollen, vor allem aber gesunden Start in das Jahr 2016.
Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle all denjenigen Menschen unter uns, welche nicht zu Hause bei Ihren Familien oder Freuden sein konnten,
sondern stattdessen über die Festtage und den Jahreswechsel hinweg ihren Dienst im Sinne oder zum Schutz der Allgemeinheit im Haupt- oder Ehrenamt geleistet haben.
Ich meine, diesen Jahreswechsel anders also sonst erlebt zu haben.
Es passiert so viel in unserer Welt, leider nicht nur Gutes.
Viele Menschen aus anderen Ländern flüchten vor Krieg und Verfolgung.
Sie sind zu uns kommen, mit anderer Sprache, Kultur und auch Hautfarbe, um Schutz zu finden.
Unser Bürgervorsteher ist in seiner Rede schon darauf eingegangen.

Wir kümmern uns darum, dass die hier ankommenden Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht, betreut und versorgt werden,
damit die Integration dieser Menschen eine Chance hat.
Diese besondere Aufgabe können wir nur miteinander bewältigen, Verantwortliche in Politik und Verwaltung zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Bis etwa Mitte 2015 gelang die Unterbringung in Kaltenkirchen dezentral in leer stehenden Wohnraum.
Dieses ist aufgrund der allgemein hohen Nachfrage nach Wohnraum und der schlagartig enorm erhöhten Flüchtlingszahlen nur noch vereinzelt möglich.
Das Ziel, die Ankommenden nicht in Zelten unterbringen zu müssen, sondern in festen Unterkünften und auf mehrere Standorte in Kaltenkirchen verteilt, konnte erreicht werden.
In diesem Jahr werden zwei Gebäude zur Unterbringung von 48 Flüchtlingen am Kamper Stieg in Betrieb genommen und die ersten Flüchtlinge können aus der Tennishalle oder dem Container umziehen.
Die tägliche Betreuung der Flüchtlinge an den Standorten funktioniert
dank der von der Stadt eingesetzten hauptamtlichen Betreuer sowie Sicherheitskräfte und vor allem auch wegen der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Ich schließe mich dem Dank des Bürgervorstehers an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an.
Und ich danke dem Verein Kaltenkirchener Turnerschaft, hier insbesondere der Tennissparte, da wir die Tennishalle an der Schirnauallee als Unterkunft nutzen können.
Trotz des aktuellen Weltgeschehens läuft die Stadtentwicklung in Kaltenkirchen auf Hochtouren.
Und das ist gut so.
Unsere Stadt Kaltenkirchen ist ihrem Trend der stetigen infrastrukturellen Entwicklung auch im Jahr 2015 treu geblieben

 

und hat somit ihren Charakter eines Mittelzentrums mit Versorgungsfunktion für unser Umland weiter ausgebaut.
Wir haben trotz allgemein negativer demografischer Entwicklungen die 20.000 Einwohner – Marke stabil geknackt.
Dieses mit steigender Tendenz durch die neuen Wohngebiete, welche uns ab 2016 und Folgejahren bis zu 1000 neue Wohnungen in neuen Wohngebieten
wie an der Süderstraße, dem Hochhaus, dem Wiesendamm oder der Alvesloer Straße,
aber auch in der Innenstadt wie im Wulfskamp oder an der Friedenstraße zur Verfügung stellen werden.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir davon ausgehen können,
dass durch den Umzug von Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der Stadt
in den nächsten Jahren einige frei werdende und angemessene Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung stehen könnten.
Wie ein Bauprojekt in der Innenstadt für Diskussionen sorgen kann, haben wir zuletzt am Wohn- und Geschäftsprojekt Schützenstraße (ehemals auch Hüttmanns Gasthof) erlebt.
Das ist eben auch Demokratie, Dinge zu hinterfragen.
Mit einer vom Bauherren erstellten dreidimensionalen Darstellung der geplanten Bebauung
und einer Verschattungsanalyse konnten das Einfügen in die vorhandene Bebauung und der städtebauliche Gewinn überzeugend dargestellt werden.
Es ist erfreulich, dass die Kaltenkirchener Bank als ein ortsansässiges Unternehmen
einen wesentlichen Beitrag dazu leisten wird, die Umgebung um den Grünen Markt zu bereichern.
Mit dem Abriss des lange leer stehenden und des augenscheinlich nicht mehr ansehnlichen Altbestandes soll im Frühjahr 2016 begonnen werden.

Unser Kaltenkirchen ist ein begehrter Zuzugsort in der Metropolregion Hamburg, in dem man gut wohnen und leben kann.
Zu dieser positiven Wohnentwicklung kommt eine deutliche Verbesserung der Versorgung im Einzelhandel hinzu,
insbesondere durch die Eröffnung des komplett umgebauten Ohlandparkes in 2015 und der weiteren Geschäfte um den Bahnhof.
Gerade die Bebauung um den Bahnhof ist von großer Bedeutung für die Entwicklung des so genannten kleineren Einzelhandels in unserer Innenstadt.
Es haben sich weitere Geschäfte erfolgreich, nicht nur am Bahnhof, angesiedelt
und auch das Unternehmen Dodenhof hat Wort gehalten und sorgt seit 2015 am Bahnhof mit einem Modegeschäft für mehr Kunden in der Innenstadt.
Die diesjährig geplante Eröffnung des noch im Bau befindlichen BurgerKings am Bahnhof und des Pennymarktes im Kretelmoor
sollen zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung noch in 2016 beitragen.
Der BurgerKing ist gewissermaßen auch für die jüngere Generation von Bedeutung.

Zur Lebensqualität gehören neben Wohnen und Einkaufen auch genügend Arbeitsplätze und soziale Leistungen.
Das neue Gewerbegebiet mit ca. 40 ha konnte in der Erschließung in 2015 fast vollständig fertig gestellt werden.
Die restlichen Arbeiten, wie die Grünpflanzungen werden in den nächsten Monaten je nach Witterung abgeschlossen.
Mit dem Unternehmen -Küchen Aktuell- konnte bereits das erste Unternehmen im neuen Gewerbegebiet als neuer Arbeitgeber gewonnen werden.
Der Baubeginn des Unternehmens soll in der ersten Hälfte 2016 liegen.
Da uns die derzeitige Arbeitslosenquote in Kaltenkirchen von weit über 7 % keineswegs zufrieden stellen kann,
müssen und werden weitere Unternehmen folgen und für Arbeitsplatzsicherung und zusätzliche Arbeitsplätze sorgen.

Mit der Fertigstellung der Erschließung des Gewerbegebietes konnte auch die neue Straße –Verlängerung Grashofstraße-
einschließlich des vergrößerten Kreisels dem Straßenverkehr übergeben werden,
auch zur teilweisen Entlastung des städtischen Straßenverkehrs.

Meine sehr geehrten Damen und Herren.
Unsere Stadt ist eine im Lebensaltersdurchschnitt der Bevölkerung junge Stadt mit einem Durchschnittsalter von zurzeit etwa 42 Jahren.
Ein möglichst geringes Durchschnittsalter ist nicht nur wichtig für die Erfüllung des so genannten Generationsvertrages,
sondern auch für eine gut funktionierende wirtschaftliche und soziale Struktur in einer Stadt.
Um gerade junge Familien für Kaltenkirchen zu interessieren, gehören auch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, leistungsfähige Schulen und eine funktionierende Vereinsstruktur dazu.
Auch darum kümmern wir uns Kaltenkirchen intensiv.
So wurde im Jahr 2015 der Grundstein für eine neue Kindereinrichtung Am Wiesendamm

im Zuge der Erschließung des neuen Wohngebietes Wiesenpark gelegt, welche im Sommer 2016 für ca. 80 Kinder eröffnet werden soll.
Zwei weitere Kindereinrichtungen sollen folgen, nämlich in den Jahren 2017/18 an der Hamburger Straße und Alvesloer Straße.

Auch hier folgen wir weiterhin dem Gedanken der wohnortnahen Betreuung für möglichst kurze Wege, jeweils mit Krippe und Kindergarten.
Und unsere Schulstruktur entwickelt sich ebenso am Bedarf, manchmal aber auch leider wegen negativer Umstände.
Da die damalige Erich-Kästner-Schule leider ihre Tore schließen musste,
ergab sich für die Grundschule Am Marschweg die Möglichkeit, in das Schulgebäude an der Hamburger Straße umziehen zu können.
Der Schulverband Kaltenkirchen mit den Umlandgemeinden und auch die Stadtvertretung haben sich intensiv inhaltlich mit dem Thema beschäftigt.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden konnten in 2015 zügig die notwendigen Beschlüsse gefasst werden.
Der Umzug erfolgt in 2016 und die Grundschule erhält erstmals ein eigenes Schulgebäude, mit eigenem Schulhof und eigener Sporthalle.
Hinzu kommen an diesem Standort Krippe, Kindergarten und Hort, was für Pädagogen, Erzieher, Eltern und Kinder von Vorteil ist.
Der Umzug ist dennoch für alle eine große Herausforderung.
Danke an alle Beteiligten, insbesondere den Verantwortlichen der Schulen,
dem Schulelternbeirat für die Eltern und den Schülervertretern für die Schülerinnen und Schüler, dass Sie diesen Weg mit uns gehen.
Die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Erich-Kästner Schule bekommen in der Gemeinschaftsschule Am Marschweg eine dauerhaft neue schulische Heimat.
Alles in allem zwar bedauerlich für die verlorene Eigenständigkeit der Erich-Kästner Schule,

aber auch eine große und zukunftsfähige Chance für alle an dem Umzugsprojekt Beteiligten.

Diskutiert wird auch die Erweiterung des Schulangebotes durch eine zweite private Schule.
Ein möglichst vielfältiges Bildungsangebot für die Kinder und Eltern ist von grundsätzlicher Bedeutung
und spielt auch eine Rolle bei der Ansiedlung von Einwohnern und Unternehmen.
Die von der Stadtvertretung beauftragten Verhandlungen zur Ansiedlung der Leibnizschule laufen seit 2015.
Beabsichtigt ist, diese Verhandlungen zum Grundstücksverkauf am Bahnhof Süd als Voraussetzung für den Bau der Leibnizschule im ersten Halbjahr 2016 abzuschließen.

Zu einem intakten gesellschaftlichen Leben gehört auch ein aktives Vereinsleben.
Unsere Vereinsstruktur leistet einen hoch anerkennenswerten gesellschaftlichen Beitrag, nicht nur in der präventiven Kinder- und Jugendarbeit.
Wir wissen um Ihren Einsatz in den Vorständen, aber auch als Übungsleiterin bzw. Übungsleiter oder auch in anderen ehrenamtlichen Funktionen.
Herzlichen Dank dafür.
Der Sport wurde durch die Stadt in 2015 beispielsweise mit größeren Investitionen an der Johannes – Kelmes Sportanlage und an der Sportanlage Am Marschweg unterstützt.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
auch der Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist uns sehr wichtig, zumal auch gesetzliche Aufgabe.
Der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit wurde in hohem Maße mit dem Baubeginn der neuen Feuerwache Rechnung getragen.
Der Bau geht seit 2015 planmäßig voran.
Der Umzug der Feuerwehr vom Kisdorfer Weg in den Neubau an der Süderstraße soll im Herbst 2016 abgeschlossen sein.
Dann haben wir eine zentral gelegene und den heutigen baulichen und technischen Vorschriften entsprechende Feuerwache,
welche in der vorgeschrieben Hilfsfrist zu den Einsatzorten gelangen kann.
Bezüglich der Nachnutzung der im Jahr 2017 frei stehenden Gebäude mit Grundstück werden bereits Gespräche geführt.
An dieser Stelle sei den weit über 100 Kameradinnen und Kameraden für Ihren Dienst bei mehr als 300 Einsätzen im Jahr
und bei der Begleitung der Baulichkeiten der neuen Feuerwache herzlich gedankt.

Sehr geehrte Damen und Herren.
Bei allen schon genannten Projekten unserer Stadtentwicklung
zum Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen kommt es auch darauf an, dass der innerörtliche Verkehr weiterhin fließen kann.
Das ist eine schwierige, aber dennoch zumindest überwiegend lösbare Aufgabe.

Lösbar im Grundsatz, nicht jedoch für alle Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer.
Mit der Entwicklung der Stadt sind auch unsere Straßen, Parkeinrichtungen sowie Geh-und Radwege
und auch Abwasser- und Regenwasserkanäle zu sanieren und ggf. den heutigen notwendigen Standards anzupassen.
So wurde nach Fertigstellung der Sanierung der Schmalfelder Straße und Friedenstraße nun eine weitere sehr beutende Straße, nämlich der über 50 Jahre alte Kisdorfer Weg in der Vollsanierung begonnen.
Der erste Bauabschnitt soll je nach Witterung in diesem Frühjahr fertig sein, zwei weitere Bauabschnitte werden nahtlos folgen, bis dann zum Ende 2017 die Maßnahme fertig gestellt ist.
Der Kisdorfer Weg wird sich in 2017 vollständig neu präsentieren,
mit sanierter Straße und bedarfsgerechten Abwasser- und Regenwasserkanälen, erstmals auch mit ausreichend breiten Geh-und Radwegen.
Die Anbindung des Einkaufszentrums Ohlandpark zur Innenstadt wird mit der Vollsanierung deutlich besser.
An der Kieler Straße am Globus-Baumarkt wurden die Kreuzung und die neue Straße fertig gestellt.
Diese neue Straße dient der verkehrssicheren Anbindung des städtischen Baubetriebshofes und der weiteren Ansiedlung von Unternehmen,
und damit Kaltenkirchen mit einer weiteren dortigen Bebauung auch für Reisende auf der A 7 noch attraktiver erscheint.
Erstmals soll dort eine fußläufige Verbindung zur AKN Haltestelle Dodenhof von der Kieler Straße her ermöglicht werden.

Mit dem zunehmenden Verkehr werden auch die Parkplätze knapper.
Denn die meisten Menschen wollen so dicht wie möglich an ihren Zielort fahren, sei es zum arbeiten in den Geschäften oder zum einkaufen.
Und auch die Geschäftsleute selbst plädieren für ausreichend Parkplätze in der Nähe ihrer Geschäfte.
Um das bedarfsgerechte Parken und somit fußläufige Verbindungen zu den Geschäften der Innenstadt komfortabel zu ermöglichen,
wurde in 2105 der Vertrag zum Neubau eines zweiten Parkhauses an der Brauerstraße unterzeichnet.
Der Bedarf für das Parkhaus wurde zusätzlich durch ein Fachgutachten bestätigt.
Der Bau soll in 2016 beginnen und weitere ca. 130 Stellplätze zur Belebung der Innenstadt ermöglichen.

Kurze Wege sind auch für Seniorinnen und Senioren von großer Bedeutung, wenn Sie möglichst lange selbständig die alltäglichen Gänge erledigen wollen, auch ohne Auto.
Lange Wege mit dem Rollator zum Einkaufen oder zum Arzt werden mit zunehmendem Alter immer beschwerlicher oder gar unwahrscheinlich.
Und die Kinder sind oftmals allein aus Arbeitsgründen zur Unterstützung ihrer Eltern oder Großeltern nicht am Ort.
Es ist somit sehr zu begrüßen, dass unsere Stadtvertretung einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst hat,
der ein zentrales seniorengerechtes Wohnen an der Ecke Hamburger Straße/Brauerstraße ermöglichen soll.
Ich hoffe sehr, wir können das Projekt als – Wohnen mit Betreuung – mitten in der Innenstadt von Kaltenkirchen
in den nächsten Jahren realisieren und somit vielen Seniorinnen und Senioren die Teilhabe am alltäglichen Leben erleichtern.
Auch gute Anbindungen mit Bus und Bahn werden eine zunehmend große Rolle nicht nur für uns in Kaltenkirchen spielen.
Wir werden uns also weiterhin für die Realisierung des Bahnprojektes S 21- ohne Umsteigen mit kürzeren Fahrzeiten elektrifiziert bis nach Hamburg und zurück – einsetzen.
An der durchgeführten Unterschriftenaktion, die anschließend zusammen mit den Bürgermeisterkollegen des Umlandes
dem Wirtschafssenator Hamburgs und dem Wirtschaftsminister des Landes SH in 2015 übergeben wurde,
waren allein aus Kaltenkirchen weit über 4000 Bürgerinnen und Bürger beteiligt.
Danke an alle an der Aktion Beteiligten, die sich somit für die S 21 ausgesprochen haben.
Der Stadtbus hat sich mit zusätzlichen Haltestellen neu und attraktiver aufgestellt. Danke dafür an unsere Stadtwerke GmbH.
Dennoch, so meine ich, sollten wir eine Erweiterung des Stadtbusverkehrs mittelfristig im Blick behalten.
Das gilt insbesondere für mehr Haltestellen, um die Wege von der Haltestelle zur Wohnung nach dem Einkaufen mit schweren Taschen kürzer zu machen.
Damit wird es auch wahrscheinlicher, dass mehr Fahrgäste als sonst den Stadtbus nutzen werden.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und an dieser Stelle unseren Städtischen Betrieben, hier insbesondere dem Aufsichtsrat,
dem Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH und dem Geschäftsführer der Holstentherme GmbH für ihren Beitrag zur Stadtentwicklung danken.
Sie versorgen uns nicht nur verlässlich mit Strom, Gas und Wasser, sondern werden künftig den notwendigen Breitbandausbau weiter nach vorne bringen
und unsere Holstentherme auch in der Zukunft mit weiteren attraktiven baulichen Investitionen und überdurchschnittlichem Kundenservice als Leuchtturm in der Region erscheinen lassen,
weit mehr als 100 km über die Stadtgrenze hinaus.
Wer hat schon ein Freizeitbad mit einer wirtschaftlichen schwarzen Null ohne zusätzliche Belastungen für den Steuerzahler. Wir in Kaltenkirchen, meine sehr geehrten Damen und Herren.
Ohne leistungsstarken Aufsichtsrat und leistungsstarke Geschäftsführung wäre das nicht möglich.
Ebenso wenig wären die Projekte in unserer Stadt ohne leistungsstarke Stadtvertretung und Stadtverwaltung möglich.
In der Stadtverwaltung hat es auch 2015 intern im Rathaus zahlreiche Projekte gegeben,
um noch effektiver die Arbeiten zu erledigen, Projekte, die wir so draußen auf der Straße nicht wahrnehmen.
Dennoch laufen sie im Hintergrund ab und sind für die erfolgreiche Realisierung der vielen Projekte der Stadtentwicklung zwingend notwendig.
So wurde die Organisation der Verwaltung weiterhin den heutigen modernen Anforderungen u. a. durch die Einführung von Sachgebieten angepasst
und der seit Jahrzehnten kameralistisch geführte Haushalt auf die kaufmännische Buchführung umgestellt.
Das bedeutet ein komplettes Umdenken im Finanzmanagement und dass die Stadt künftig noch sorgsamer mit ihren Ressourcen umgehen wird.
Diese sehr umfangreiche Umstellung, neben dem sonst alltäglichen Geschäft
haben wir – Politik und Verwaltung – nach nur 3 Jahren Umstellungsphase noch zum Haushalt 2016 abschießen können.
Dafür mein besonderer Dank für diese besondere Leistung an alle Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter und nicht zuletzt an meine Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Es wurden in 2015 zahlreiche große Projekte in unserer Stadt zu Ende geführt, neu geplant oder mit der Umsetzung nach Abschluss der Planung begonnen.
Und Einschränkungen gibt es bei Baulichkeiten in einer Stadt immer gratis dazu.
Sicher auch mal zum Ärgernis einiger. Danke an alle, die das ausgehalten haben.
Wir wissen, dass nicht immer mit voller Gewissheit vorherzusehen ist, ob, wann oder wie sich ein Projekt tatsächlich umsetzen lässt.
Ein gewisses und zugleich kalkulierbares Risiko,
gehört im Alltag der Stadtentwicklung wie auch im privaten Leben zum Erfolg dazu.
Wie schon der bekannte deutsche Schriftsteller Theodor Fontane sagte:
„Am Mute hängt der Erfolg.”
Den Mut zur ganzheitlichen Stadtentwicklung in Kaltenkirchen,
nahezu in allen Bereichen der Stadt wichtige Projekte zügig auf den Weg zu bringen, haben alle Beteiligten bewiesen,
ob in der ehrenamtlichen Stadtvertretung mit den notwendigen Beschlüssen nach zahlreichen Sitzungen
oder in der hauptamtlichen Verwaltung bei der Planung und Umsetzung.

Und nicht zuletzt die Unternehmen, die mit eigenem wirtschaftlichen Risiko und hohem Vertrauen

überdurchschnittlich viel in unserer Stadt Kaltenkirchen investieren.
Sie alle, meine sehr geehrten Damen und Herren,
haben mit Ihrem Mut zur Entscheidung den wesentlichen Beitrag zu unserer erfolgreichen Stadtentwicklung geleistet.
Dafür danke ich Ihnen.
Ich wünsche uns allen an der Stadtentwicklung Beteiligten,
ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, immer getreu dem Motto
– Gemeinsam für Kaltenkirchen –
auch im Jahre 2016 sowie in den Folgejahren eine konstruktive,

vertrauensvolle und ergebnisorientierte Zusammenarbeit zum

Wohle unserer Stadt.
In der heutigen von Krieg, Unruhen und Besorgnis erregenden Umweltereignissen bewegten Zeit
wünsche ich uns vor allem aber eine friedvolle Entwicklung und Gesundheit.

Abschließend danke ich Allen,

die sich für unser Kaltenkirchen ehrenamtlich oder hauptamtlich engagierten und engagieren,

auch für die zahlreichen Spenden wie z. Bsp. für das Weihnachtshilfswerk oder die Flüchtlinge.
Danke auch an alle Beteiligten des Neujahrsauftaktes, insbesondere auch an die Landfrauen für das Buffet im Rathausfoyer.
Genießen Sie die anschließenden musikalischen Darbietungen hier Ratssaal, am Bahnhof, im Bürgerhaus und in der Michaeliskirche,

und danke dafür an die Familie Dodenhof für die finanzielle Unterstützung dieser Musikveranstaltungen.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, CDU Ortsverband veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.